Fortbildung

Ärzte und Ärztinnen, die Fahreignungsuntersuchungen durchführen wollen, müssen dazu entsprechend ausgebildet sein. Vorgesehen ist ein Stufenmodell: Je komplexer die durchzuführende Untersuchung, desto höher sind die Anforderungen an die ärztliche Fachperson:

Ausbildungsstufe 1

Für Ärzte und Ärztinnen, die Senioren und Seniorinnen untersuchen. Voraussetzung ist, dass sie über die in der Verkehrszulassungsverordnung festgelegten Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Die Ärzte und Ärztinnen können selbst entscheiden, wie sie sich dieses Knowhow aneignen (z.B. Kursbesuch, Selbststudium).


Ausbildungsstufe 2

Für Ärztinnen und Ärzte, die Berufschauffeure und -chauffeusen untersuchen.
Voraussetzung: eintägige Fortbildung


Ausbildungsstufe 3

Für Ärztinnen und Ärzte, die Zweifelsfälle der Stufen 1 und 2 untersuchen oder Abklärungen in Spezialfällen (z.B. körperbehinderte Personen) machen.
Voraussetzung: eintägige Fortbildung

Einen detaillierten Überblick zu den Inhalten in den Ausbildungsstufen 1–3 liefert die Übersicht der verschiedenen Kurse inkl. Kostenangaben. Insgesamt werden drei Fortbildungen mit total sechs Modulen angeboten.


Ausbildungsstufe 4

Für Ärzte und Ärztinnen, die alle in Frage kommenden Untersuchungen zur Fahreignung und Fahrfähigkeit (inkl. schwierige Abklärungen von Suchtproblematiken und komplexen Erkrankungen) durchführen.
Voraussetzung: Fachtitel «Verkehrsmediziner/in SGRM»


Voraussetzung für verkehrspsychologische Gutachten:

Wer verkehrspsychologische Abklärungen machen will, benötigt den Titel «Fachpsychologe/Fachpsychologin für Verkehrspsychologie FSP mit Schwerpunkt Diagnostik».