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Jahresbericht 2020

Seit dem 01.07.2016 sind die Anforderungen an Ärztinnen und Ärzte für Fahreignungsabklärungen in der Verkehrszulassungsverordnung (VZV) neu geregelt. Ärzte und Ärztinnen, die verkehrsmedizinische Untersuchungen durchführen wollen, müssen entsprechend ausgebildet sein. Es gilt ein 4-Stufenmodell.

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Refresher-Kurse ab Juli 2020

Ärztinnen und Ärzte mit der Ausbildung für Fahreignungsabklärungen müssen der kantonalen Behörde alle fünf Jahre bestätigen, dass ihr Wissen auf dem neusten Stand ist. Nach Art. 5g der Verkehrszulassungsverordnung erlischt die Anerkennung für verkehrsmedizinische Untersuchungen spätestens am Ende des Jahres, in dem der Arzt/die Ärztin das 75. Altersjahr erreicht hat.

Sie verfügen momentan über: Notwendig, um die Anerkennung für weitere 5 Jahre zu erhalten:
Stufe 1 Refresher Stufe 1 oder Selbstdeklaration
Stufen 1+2 Refresher Stufen 1+2
Stufen 1+2+3 Refresher Stufen 1+2+3

Weitere Informationen zu den Refreshern finden Sie hier.


Jahresbericht 2019

Seit dem 01.07.2016 sind die Anforderungen an Ärztinnen und Ärzte für Fahreignungsabklärungen in der Verkehrszulassungsverordnung (VZV) neu geregelt. Ärztinnen und Ärzte, die verkehrsmedizinische Untersuchungen durchführen wollen, müssen entsprechend ausgebildet sein. Es gilt ein 4-Stufenmodell (vgl. Abbildung Seite 5). Einige Kantone haben von der Ventilklausel Gebrauch gemacht: Aargau, Appenzell-Ausserrhoden, Bern, BaselLand, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau und Zürich. Bei der Ventilklausel handelt es sich um eine Übergangsbestimmung, die es Ärztinnen und Ärzten ohne Fortbildungskursbesuch (oder Selbstdeklaration) unter bestimmten Bedingungen erlaubt hat, noch bis am 31.12.2019 verkehrsmedizinische Untersuchungen durchzuführen.

Ab 01.01.2020 ist die gemäss Stufenmodell erforderliche Fortbildung zwingend.

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Jahresbericht 2018

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Juni 2018 die Erhöhung der Alterslimite für die verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchung von 70 auf 75 Jahre per 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt. Ab 1. Januar 2019 müssen sich autofahrende Seniorinnen und Senioren nun erst im Alter von 75 alle zwei Jahre einer verkehrsmedizinischen Untersuchung unterziehen. Der Vollzug der neuen Regelung liegt in der Zuständigkeit der Kantone.

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Fahreignungsuntersuchung für Senioren

Entscheid Bundesrat vom 15.06.2018
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Juni 2018 die Erhöhung der Alterslimite für die verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchung von 70 auf 75 Jahre per 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt.
Ab 1. Januar 2019 müssen sich Seniorinnen und Senioren erst ab dem Alter von 75 Jahren alle zwei Jahre einer verkehrsmedizinischen Untersuchung unterziehen. Der Vollzug der neuen Regelung liegt in der Zuständigkeit der Kantone. Analog dazu erhöht der Bundesrat auch die Alterslimite für kantonal anerkannte Ärztinnen und Ärzte, die verkehrsmedizinische Untersuchungen durchführen, von 70 auf 75 Jahre. Diese Erhöhung gilt ebenfalls ab 1. Januar 2019.

Medienmitteilung des Bundesrates

Entscheid Ständerat vom 13.09.2017
Am 13.09.2017 hat der Ständerat entschieden, dass die periodischen vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung für Senioren-Autofahrer vom 70. auf das 75. Altersjahr heraufgesetzt werden. Bis dieser (auf Bundesebene geführte) Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist und die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, gilt weiterhin die heute gültige Regelung der periodischen Untersuchungspflicht ab dem 70. Lebensjahr.

Entscheid Ständerat vom 08.06.2016
Am 8.6.2016 hat der Ständerat einer Initiative von Nationalrat Reimann zugestimmt, welche verlangt, dass die Fahreignungsuntersuchungen der Senioren ab dem 75. anstatt wie heute ab dem 70. Altersjahr durchzuführen sind. Diese Abstimmung führt nun zu einer Anpassung der heutigen Regelungen. Bis dieser (auf Bundesebene geführte) Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist und die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, gilt weiterhin die heute gültige Regelung der periodischen Untersuchungspflicht ab dem 70. Lebensjahr. Vor 2018 ist nicht mit dem Inkrafttreten der Änderungen zu rechnen.


Medienbericht

Die Schweizerische Ärztezeitung informiert am 14. Oktober 2015 über die gesetzlichen Neuerungen bei Fahreignungsabklärungen per 1.7.2016.

«…Zwecks Qualitätssicherung müssen Ärzte, die Fahreignungsuntersuchungen durchführen, künftig gewisse Bedingungen erfüllen resp. Schulungen absolvieren. Der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) wurde die Aufgabe übertragen, die entsprechenden Schulungen durchzuführen. …»

Artikel «Neuerungen durch Via Sicura» lesen