Jahresbericht 2016

Seit 1. Juli 2016 gelten für Ärzte und Verkehrspsychologen, die Abklärungen zur Fahreignung treffen, neue national einheitliche Anforderungen. Gleichzeitig sind neue medizinischen Mindestanforderungen an Fahrzeuglenkende Inkraft getreten. Fahreignungsabklärungen dürfen nur noch von Fachpersonen durchgeführt werden, die entsprechend ausgebildet sind und sich regelmässig fortbilden.

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Fahreignungsuntersuchung für Senioren 

Entscheid Ständerat vom 08.06.2016

Am 8.6.2016 hat der Ständerat einer Initiative von Nationalrat Reimann zugestimmt, welche verlangt, dass die Fahreignungsuntersuchungen der Senioren ab dem 75. anstatt wie heute ab dem 70. Altersjahr durchzuführen sind. Diese Abstimmung führt nun zu einer Anpassung der heutigen Regelungen. Bis dieser (auf Bundesebene geführte) Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist und die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, gilt weiterhin die heute gültige Regelung der periodischen Untersuchungspflicht ab dem 70. Lebensjahr. Vor 2018 ist nicht mit dem Inkrafttreten der Änderungen zu rechnen.

Entscheid Ständerat vom 13.09.2017

Am 13.09.2017 hat der Ständerat entschieden, dass die periodischen vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung für Senioren-Autofahrer vom 70. auf das 75. Altersjahr heraufgesetzt werden. Bis dieser (auf Bundesebene geführte) Gesetzgebungsprozess abgeschlossen ist und die neuen Bestimmungen in Kraft getreten sind, gilt weiterhin die heute gültige Regelung der periodischen Untersuchungspflicht ab dem 70. Lebensjahr.
 

Medienbericht

Die Schweizerische Ärztezeitung informiert am 14. Oktober 2015 über die gesetzlichen Neuerungen bei Fahreignungsabklärungen per 1.7.2016.

«…Zwecks Qualitätssicherung müssen Ärzte, die Fahreignungsuntersuchungen durchführen, künftig gewisse Bedingungen erfüllen resp. Schulungen absolvieren. Der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) wurde die Aufgabe übertragen, die entsprechenden Schulungen durchzuführen. …»

Artikel «Neuerungen durch Via Sicura» lesen